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Aktuelle Veranstaltungen


Sommmersemester 17
Juni
16.-18.6 Studierenden-Exkursion nach Paris
Wintersemester 2016/17

 

Vortragsreihe "Entangled Exchange: Aktuelle Forschungen zur Seidenstraße zwischen China und Europa" (Fortsetzung)
  IKGF Lecture Series Winter 2016-2017
17.-18.2. Trinationaler Workshop „Wissensproduktion in transkontinentaler Perspektive“
Februar
16.02 Konfuzius Institut Newsletter vom 16. Februar 2017
09.02. Workshop "Fachdidaktik Chinesisch"
07.02. Vortrag von Herrn Prof. Dr. Philipp Balsiger
06.02. Informationsveranstaltung zum Auslandsaufenthalt
Januar
31.1. IKGF-Vortrag von Maud M'Bonjo
28.1. "Neujahrsgrüße aus Ningxia" – Gala zum chinesischen Neujahrsfest
24.1. Konfuzius Institut Newsletter vom 24. Januar 2017
18.1. Vortrag von Zhang Miao
11.1. Dreikönigsvorlesung: Geschichte als Prägekraft der menschlichen Muster. Lebenshilfe more sinico
10.1. IKGF-Vortrag von Aida Bosch
Dezember
16.12. Weihnachtsfeier der Sinologie
21.12. Konfuzius Institut Newsletter vom 21.12.2016
13.12. IKGF-Vortrag von Martin Kroher
05.12.
Feier zur Eröffnung des Lehramtsstudiengangs „Erweiterungsfach Chinesisch“
November
29.11. Konfuzius Institut Newsletter vom 29.11.2016
29.11. IKGF Vortrag von Matthias Schumann entfällt!
22.11. IKGF-Vortrag von Michael Grünbart
16.-20.11. 4. Chinesisches Filmfestival "Chinas Ränder" vom 16. bis 20. November 2016



Konfuzius Institut Newsletter vom 16. Februar 2017

Ein Stadtrat allein im Reich der Mitte – Nasser Ahmeds digitale Diaschau am 22.02.2017
Der junge Nürnberger Stadtrat Nasser Ahmed berichtet am 22. Februar 2017 im Konfuzius-Institut in Nürnberg über seine vierwöchige China-Reise im Herbst 2016. Auf seiner Reise nach Peking, Nanjing, Shenzhen und Macau, die ihm durch das Young-Leaders-Programm des Konfuzius-Instituts Nürnberg-Erlangen und mit Unterstützung des Amts für Internationale Beziehungen der Stadt Nürnberg ermöglicht wurde, hatte er die Möglichkeit, sich mit hochrangigen Vertretern der Kommunistischen Partei, des Obersten Volksgerichtshofes, Unternehmern und vielen Wissenschaftlern auszutauschen.
Nasser Ahmed (geb. 1988) ist seit 2014 Mitglied des Nürnberger Stadtrates und stellvertretender Vorsitzender der Nürnberger SPD.
Nähere Informationen finden Sie hier.
Datum: Mittwoch, 22.02.2017, 18:30 Uhr
Veranstaltungsort: Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen, Virchowstraße 23, 90409 Nürnberg
Eintritt: frei


Vortrag "New Horizons on the Book of Odes: The Formal Elements and Structural Principles" am 02.03.2017
Der Vortrag in englischer Sprache von Prof. Chen Zhi (Hong Kong Babtist University) findet am 02.03. um 18 Uhr am Internationalen Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung (Hartmannstraße 14, 91052 Erlangen) statt. Nähere Informationen erhalten Sie in Kürze auf der Website des Internationalen Kollegs.

Vortrag "Westliche TCM" am 03.03.2017
In seinem Vortrag am Freitag, den 3. März 2017, um 18:30 Uhr im Konfuzius-Institut in Nürnberg vertritt Prof. Hor Ting die These, dass sich die in Europa bekannte traditionelle chinesische Medizin, kurz TCM, wesentlich von der traditionellen chinesischen Medizin wie sie in China praktiziert wird unterscheidet. Die sogenannte "westliche TCM", wie beispielsweise Akupunktur, blickt auf eine über 80-jährige Geschichte zurück, in der sie an die Gegebenheiten und die speziellen Bedürfnisse in Europa angepasst wurde und ist in dieser Form in China schlichtweg nicht bekannt.
Prof. Hor Ting erwarb seinen Doktortitel der Anthropologie an der französischen Elite-Hochschule École des Hautes Études en Sciences Sociales (EHESS). Er ist aktuell Direktor des Instituts zur Verbreitung der Traditionellen Chinesischen Medizin an der Yunnan University of TCM.
Der Vortrag findet in chinesischer Sprache statt, mit deutscher Übersetzung.
Datum: Freitag, 03.03.2017, 18:30 Uhr
Veranstaltungsort: Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen, Virchowstraße 23, 90409 Nürnberg
Eintritt: frei 

Ausstellung "Im Zeichen des Hahns" im Stadtmuseum Schwabach
Vor 20 Jahren wurde die Regionalpartnerschaft Nürnberg-Shenzhen ins Leben gerufen. Seit Beginn der Partnerschaft fand auch ein reger Künstleraustausch statt. Die Ausstellung im Stadtmuseum Schwabach zeigt Arbeiten von zehn Künstlern, die Shenzhen besucht haben und die Erlebnisse ihrer Reisen in ihre künstlerischen Arbeiten einfließen lassen konnten:
Heike Hahn, Christoph Haupt, Christian Höhn, Annie Kuschel, Victoria Lin, Thomas May, Birgit Nadrau, Rainer Schenk, Bernd Telle und Meng Yang
Die Ausstellung wird unterstützt vom Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen.
Vernissage: Samstag, 04.03.2017 um 11.00 Uhr
Ausstellungszeitraum: 05. – 26.03.2017 (mittwochs bis sonntags 10 bis 18 Uhr)
Veranstaltungsort: Stadtmuseum Schwabach, Museumsstraße 1 (Eingang Dr.-Haas-Straße), 91126 Schwabach
 

Kulturworkshop "Guzheng" am 24.02.2017
Am Freitag, den 24. Februar 2017, lernen Sie das traditionelle Instrument Guzheng kennen, eine Wölbbrettzither mit der klassische chinesische Musik gespielt wird. Um Anmeldung wird gebeten.
Ort: Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen, Virchowstr. 23, 90409 Nürnberg
Kurszeit: 14 - 17 Uhr
Kursgebühr: 15,- €

 
Kulturworkshop "Chinesisches Kunsthandwerk – Scherenschnitt und mehr" am 17.03.2017
Am Freitag, den 17. März 2017, lernen Sie chinesische Volkskünste wie den Scherenschnitt kennen. Sie erhalten einen Einblick in die Geschichte des Scherenschnitts und erschaffen mit Hilfe von Schere und Papier selbst künstlerische Motive und Dekorationen. Um Anmeldung wird gebeten.
Ort: Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen, Virchowstr. 23, 90409 Nürnberg
Kurszeit: 14 - 17 Uhr
Kursgebühr: 15,- €

 


 

Informationsveranstaltung zum Auslandsaufenthalt

Liebe Studierende,

am Montag. 6.2. um 14:30 findet im Raum 00.111 eine Infoveranstaltung zum Auslandsaufenthalt für alle Studierenden der Sinologie statt. Dafür wird Herr Dr. Jost vom European Centre for Chinese Studies (ECCS) der Peking Universität anwesend sein, um Ihnen das Programm in Peking vorzustellen. Die Veranstaltung richtet sich an alle Studierenden, die im Laufe Ihres Studiums einen Auslandsaufenthalt planen und besonders an alle Studierenden im dritten Semester.

 



"Neujahrsgrüße aus Ningxia" – Gala zum chinesischen Neujahrsfest

Am 28. Januar 2017 beginnt nach dem chinesischen Mondkalender das Jahr des Hahns. Das Neujahrsfest ist einer der wichtigsten chinesischen Feiertage und wird weltweit im großen Stil gefeiert. Das Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen und die Stadt Erlangen freuen sich, Ihnen zu diesem Anlass am 30. Januar 2017 eine unvergessliche chinesische Neujahrsgala präsentieren zu können. Die Show der Künstler des Yinchuan Arts Theatre aus der Provinz Ningxia bietet Ihnen ein abwechslungsreiches, lebensfrohes Programm aus Tanz, Akrobatik, Gesang und instrumentaler Musik und wird Sie zum Staunen bringen. Als Einstimmung auf die Show wird es eine Ausstellung von traditionellem chinesischen Kunsthandwerk im Barbereich des Redoutensaals geben.

Nähere Informationen erhalten Sie hier.

Datum: Montag, 30. Januar 2017, 19:30 Uhr
Veranstaltungsort: Redoutensaal, Theaterplatz 1, 91054 Erlangen
Eintritt: frei, um Spenden wird gebeten
Karten sind an der Abendkasse erhältlich. Reservierungen sind unter event@konfuzius-institut.de möglich.

 



Einladung zum Vortrag von Frau Dr. Maud M’Bondjo

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende.

IKGF Vorlesungsreihe WS 16/17wir möchten Sie recht herzlich zu einem weiteren Vortrag im Rahmen der IKGF-Vorlesungsreihe im Wintersemester 2016/2017 einladen: Nächste Woche, am Dienstag, den 31. Januar 2017, um 18:00 c.t. wird Frau Dr. Maud M’Bondjo (Sinologie, Centre de Recherche sur les Civilisations de l’Asie Orientale; IKGF Visiting Fellow) zum Thema “Interpreting the Mandate (ming 命) in Premodern China: Zhu Xi’s (1130-1200) Philosophical and Mantic Discourse” sprechen.

Ort: Internationales Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung, Hartmannstr. 14, Gebäude D1, Seminarraum, 91052 Erlangen.
Nähere Informationen zu dieser und zu weiteren Vorträgen dieser Reihe finden Sie hier.




Konfuzius Newsletter vom 24. Januar 2017

Führungen durch die Ausstellung „Schutz und Segen fürs Haus“
Zum Neujahrsfest werden in China die Häuser mit extra dafür angefertigten Sprüchen und Bildern geschmückt. Auf eine lange Tradition können die Neujahrsholzschnitte aus der Stadt Yangjiabu in der Provinz Shandong verweisen, die auch als Teil des immateriellen Kulturerbes Chinas anerkannt sind. Noch bis zum 10. Februar können Sie in der Ausstellung des Konfuzius-Instituts Nürnberg-Erlangen in Kooperation mit dem Shandong Museum und dem Büro für Vielfalt und Chancengleichheit/Internationale Beziehungen der Stadt Erlangen zahlreiche farbenfrohe Neujahrsholzschnitte aus verschiedenen Themengebieten sehen und in zwei Führungen näheres über die Geschichten zu den Bildern erfahren.

Nähere Informationen erhalten Sie hier.

Zeitraum der Ausstellung: 24. Januar bis 10. Februar 2017
Führungen durch die Ausstellung:
Freitag, 27. Januar 2017, 16:00 Uhr
Freitag, 3. Februar 2017, 16:00 Uhr
Veranstaltungsort: Foyer des Erlanger Rathauses, Rathausplatz 1, 91052 Erlangen

 
"Neujahrsgrüße aus Ningxia" – Gala zum chinesischen Neujahrsfest
Am 28. Januar 2017 beginnt nach dem chinesischen Mondkalender das Jahr des Hahns. Das Neujahrsfest ist einer der wichtigsten chinesischen Feiertage und wird weltweit im großen Stil gefeiert. Das Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen und die Stadt Erlangen freuen sich, Ihnen zu diesem Anlass am 30. Januar 2017 eine unvergessliche chinesische Neujahrsgala präsentieren zu können. Die Show der Künstler des Yinchuan Arts Theatre aus der Provinz Ningxia bietet Ihnen ein abwechslungsreiches, lebensfrohes Programm aus Tanz, Akrobatik, Gesang und instrumentaler Musik und wird Sie zum Staunen bringen. Als Einstimmung auf die Show wird es eine Ausstellung von traditionellem chinesischen Kunsthandwerk im Barbereich des Redoutensaals geben.

Nähere Informationen erhalten Sie hier.

Datum: Montag, 30. Januar 2017, 19:30 Uhr
Veranstaltungsort: Redoutensaal, Theaterplatz 1, 91054 Erlangen
Eintritt: frei, um Spenden wird gebeten
Karten sind an der Abendkasse erhältlich. Reservierungen sind unter event@konfuzius-institut.de möglich.
 

"Im Zeichen des Hahns" – Deutsch-chinesisches Neujahrskonzert
Am 12. Februar 2017 findet bereits im sechsten Jahr in Folge das deutsch-chinesische Neujahrskonzert des Konfuzius-Instituts und des Amts für Internationale Beziehungen der Stadt Nürnberg in der Meistersingerhalle statt, das das Jahr des Hahns einläutet. Das harmonische Zusammenspiel chinesischer und westlicher Instrumente bringt den Gästen die chinesische Musik näher und gibt ihnen einen kleinen Einblick in die Musiktraditionen des Landes.

Nähere Informationen erhalten Sie hier.

Datum: Sonntag, 12.02.2017, 19:00 Uhr
Veranstaltungsort: Meistersingerhalle, Kleiner Saal, Münchener Straße 19, 90478 Nürnberg
Karten: Abendkasse 17 Euro / VVK 15 Euro
Vorverkauf: Stadt Nürnberg, Kulturinformation, Königstraße 93, Tel. 0911/231–4000, online unter www.kunstkulturquartier.de


Tagesworkshop Fachdidaktik Chinesisch
Der Workshop "Current Best Practices in U.S. Chinese Language Education" von Dr. Cynthia Ning (University of Hawai’i) richtet sich an Lehrkräfte für die chinesische Sprache sowie an Studierende von Chinesich als Fremdsprache und Lehramtsstudierende. Der Workshop findet am Donnerstag, den 9. Februar 2017, von 10 bis 17 Uhr im Konfuzius-Institut in Nürnberg statt.
Nähere Informationen zum Workshop und zur Anmeldung
 

Chinesisch-Kurs für Fortgeschrittene (HSK 5)
Für fortgeschrittene Chinesisch-Lerner bieten wir zusätzlich zu unserem normalen Sprachprogramm ab dem 20. Februar 2017 einen Chinesisch-Kurs der Oberstufe (HSK 5) an. Kurszeiten sind immer montags und mittwochs von 18:00 – 20:30 Uhr, der Kurs läuft vom 20.02. – 03.05.2017.

Kursort: Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen, Virchowstr. 23, 90409 Nürnberg
Nähere Informationen und Anmeldung
 

Kulturworkshop "Guzheng" am 24.02.2017
Am Freitag, den 24. Februar 2017, lernen Sie das traditionelle Instrument Guzheng kennen, eine Wölbbrettzither mit der klassische chinesische Musik gespielt wird. Um Anmeldung wird gebeten.

Ort: Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen, Virchowstr. 23, 90409 Nürnberg
Kurszeit: 14 - 17 Uhr
Kursgebühr: 15,- €

 


 

Workshop: "Fachdidaktik Chinesisch"

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

wir möchten Sie recht herzlich dazu einladen, an einer Veranstaltung des akademischen Konfuzius-Instituts Göttingen und des Konfuzius-Instituts Nürnberg- Erlangen teilzunehmen   

Als Referentin für den Tagesworkshop wurde eine der bekanntesten Expertinnen für Chinesischunterricht in den USA, Dr. Cynthia Ning von der University of Hawai’i gewonnen. Sie wird den Workshop "Fachdidaktik Chinesisch" leiten.


Zeit: Donnerstag, 9. Februar 2017 10-17 Uhr
Ort: Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen, Virchowstr.23, 90409 Nürnberg
Gebühr: kostenlos
Anmeldung wird erbeten über info@konfuzius-institut.de

weitere Informationen zum Workshop und über die Referentin finden Sie hier.




Studierenden-Exkursion nach Paris

vom 16.06.2017 bis 18.06.2017

Exkursionsgegenstand:

EiffelturmDie Exkursion zeigt die reiche Geschichte der Beschäftigung Frankreichs mit China. Diese begann bereits unter Ludwig XIV., der 1687 eine jesuitische Mission an den Chinesischen Hof entsandte. Seine politischen, wissenschaftlichen und kulturellen Bemühungen führten zu einer französischen Faszination mit China, die sich in verschiedenen Bereichen niederschlug. Im wissenschaftlichen Bereich führten die Entdeckungen der jesuitischen Missionare zur Inspiration von Denkern wie Voltaire und Montesquieu und letztendlich auch zur Begründung chinesischer Institute in Frankreich und der ersten großen Welle der europäischen sinologischen Betätigung. Im Bereich der Kunst und Architektur mündeten die Impulse in einer Verbreitung der sogenannten Chinoiserien. Die Faszination Frankreichs am Reich der Mitte riss damit aber nicht ab. Während die kolonialen Bemühungen Frankreichs in China in der Mitte des 19. und zu Anfang des 20. Jahrhunderts nicht von zu großem Erfolg getragen waren, führte die Gründung der Volksrepublik China 1949 in der Mitte des 20. Jahrhunderts zu einer pro-maoistischen Begeisterung französischer Intellektueller.

     Die reiche Geschichte der französischen Beschäftigung mit China wird in den Ausflugszielen auf verschiedene Art und Weise deutlich. In den Museen „Guimet Museum of Asian Art“ und „Cernuschi Museum“ finden sich wertvolle Stücke chinesischer Kunst. Das „Cernuschi Museum“ besitzt eine der größten Sammlungen chinesischer Kunst in Europa und beruht auf der Sammlung des Politikers Henri Cernuschi, welche er 1896 der Stadt Paris überlies. Auch das „Guimet Museum“ beherbergt eine der größten asiatischen Sammlungen außerhalb Asiens. Es wurde von Émile Étienne Guimet ursprünglich in Lyon gegründet, bis es dann 1889 in Paris eröffnet wurde.

     Beim Quartier Chinois im 13. Arrondissement handelt es sich um das größte Chinatown in Europa. Gelegen zwischen der Avenue d’Ivry und der Avenue de Choisy, zeigt es die derzeitige Situation und Lebensweise chinesischer Einwanderer in Paris und wie diese die Stadt ein Stück weit an ihre ursprüngliche Heimat anpassen.

     Die akademische Beschäftigung Frankreichs mit China wird den Studierenden durch den Besuch verschiedener sinologischer Einrichtungen vermittelt. An den beiden Universitäten Paris VII (am Institut „Langues et Civilisations de l’Asie Orientale (LCAO)“) und der „École des Hautes Études en Sciences Sociales“ (und dem angeschlossenen „East Asian Civilisations Research Centre (CRLAO)“) arbeiten Koryphäen der europäischen sinologischen Forschung. Die Teilnehmer der Exkursion haben beim Besuch die Möglichkeit, Vertreter der Einrichtungen und die Struktur der Sinologie in Paris kennenzulernen. Die „Bibliothèque Nationale“ schließlich beherbergt eine beeindruckende Sammlung chinesischer Manuskripte des französischen Sinologen Paul Pelliot (1878–1945), welche dieser auf seiner Exkursion nach China unter anderem in den Mogao Höhlen in Dunhuang teils erstand, teils entwendete.

 

Teilnehmer:

Die Exkursion ist für alle interessierten B.A. und M.A. Studierenden der Sinologie der FAU geöffnet. Begleitend zur Exkursion wird ab ca. Mitte Mai ein Tutorium angeboten, welches verpflichtend für die Teilnehmer der Exkursion ist.

Teilnehmerzahl: Maximal 10 Studierende plus zwei Betreuer

Besuchsziele:

- Guimet Museum of Asian Art

- Cernuschi Museum – Museum of Asian Art

- Quartier Chinois (Chinatown)

- Universität Paris VII: Langues et Civilisations de l’Asie Orientale (LCAO)

- École des Hautes Études en Sciences Sociales (EHESS): Centre de Recherches Linguistiques sur l'Asie Orientale (CRLAO)

- Pelliot-Sammlung in der Bibliothèque Nationale

Kosten:

Eigenbeitrag von € 100.00 p/P.

Beinhaltet: Flug, Unterkunft, ÖPNV vor Ort, Eintrittspreise

Termin:

16. Juni – 18. Juni 2017

Anmeldung:

Anmeldung bis zum 28. Februar 2017 im Raum 01.111, oder über Margarete.Darr@fau.de.

Bitte senden Sie zur Anmeldung Ihre persönlichen Daten, sowie ein ca. einseitiges Motivationsschreiben, welches die Gründe Ihrer Teilnahme darlegt. Da die Plätze der Exkursion begrenzt sind, werden die Teilnehmenden aufgrund des Motivationsschreibens ausgewählt.





Vortrag von Zhang Miao, ehemalige Assistentin der ZEIT

Kurz nach den Occupy Central Protesten 2014 in Honkong wurde Zhang Miao, die damalige Assistentin der ZEIT Reporterin Angela Köckritz, in Peking verhaftet und erst nach neun Monaten, im Juli 2015, wieder entlassen. Im Zuge ihrer Pressearbeit im Umfeld der Occupy Bewegung in Hongkong und ihrer Unterstützung für die pro-demokratische Bewegung war Zhang wegen „Erregung öffentlichen Ärgernisses“ angeklagt, eines recht dehnbaren Straftatsbestands. Nach erheblichem Druck auf die chinesischen Behörden durch die internationale Presse, NGOs, die deutsche Diplomatie sowie ihres Anwalts Zhou Shifeng wurde Zhang Miao schließlich entlassen und lebt zur Zeit in Deutschland. Ihr Anwalt Zhou wurde im Anschluß verhaftet und wegen Subversion zu sieben Jahren Haft verurteilt.

Zhang Miao wird von den Umständen und ihren Erfahrungen berichten.


Der Vortrag findet im Rahmen des BA-6 Seminars „Widerspruch, Revolte, Widerstand: Vorstellungen vom Wechsel in China“ statt und in Zusammenarbeit mit dem Institut für politische Wissenschaften, bietet also Platz für alle daran Interessierten. Vortragssprache ist deutsch.

Mittwoch, 18.01.2017, 18 – 20 Uhr, KH 0.023 (Kollegienhaus)



 

Dreikönigsvorlesung: Geschichte als Prägekraft der menschlichen Muster. Lebenshilfe more sinico

Mittwoch, 11. Januar 2017, 12.15 Uhr, Wassersaal der Orangerie, Schlossplatz 1, Erlangen

Poster DreikönigsvorlesungAlte Lösungen für neue Probleme: Obwohl das heutige China vom wirtschaftlichen und technischen Fortschritt geprägt ist, spielen uralte Traditionen und Rituale im Alltag nach wie vor eine große Rolle. So befragen viele Menschen Orakel, um Antworten auf Fragen wie „Werde ich ein glückliches Leben führen?“ oder „Werde ich im Beruf Erfolg haben?“ zu erhalten. Das ist vergleichbar mit dem Lesen von Horoskopen oder dem Kartenlegen. Die Orakel beziehen sich häufig auf historische Ereignisse oder Persönlichkeiten. Welche Rolle die Geschichte für individuelle und kollektive Entscheidungen in China spielt, ist Thema der öffentlichen Dreikönigsvorlesung des Instituts für Sprachen und Kulturen des Nahen Ostens und Ostasiens der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Die Vorlesung findet am Mittwoch, 11. Januar, um 12.15 Uhr im Wassersaal der Orangerie statt und wird dieses Mal vom Lehrstuhl für Sinologie ausgerichtet.

Anspielungen auf die Vergangenheit sind in der chinesischen Sprache und Lebenswelt allgegenwärtig: in Gestalt von Sprichwörtern und Redewendungen, aber auch in Literatur, Drama und der Populärkultur. Beispielsweise geht das chinesische Sprichwort „Spricht man von Cao Cao, dann kommt er“ auf die historische Person Cao Caos zurück und entspricht in etwa dem deutschen „Wenn man vom Teufel spricht“. Der Hintergrund: Cao Cao kam zu einer Besprechung, bei der seine Ermordung geplant werden sollte.

Anhand von chinesischen Losorakeln zeigt Prof. Dr. Michael Lackner, Inhaber des Lehrstuhls für Sinologie der FAU und Direktor des Internationalen Kollegs für Geisteswissenschaftliche Forschung „Schicksal, Freiheit und Prognose. Bewältigungsstrategien in Ostasien und Europa“ (IKGF), wie stark die Vergangenheit nach wie vor das persönliche und politische Verhalten in China beeinflusst und bestimmte Muster hervorbringt. Wenn sich beispielsweise eine historische Persönlichkeit in einer bestimmten Situation für ein bestimmtes Vorgehen entschieden hat und das zu einem guten oder schlechtem Ausgang geführt hat, dann werden Analogien zur eigenen, aktuellen Situationen gezogen. Konkret geschieht dies mit Hilfe der Losorakel, die sich einem Motiv aus der Geschichte zuordnen lassen. So gibt es einen Orakelspruch, der lautet „Wang Lan erhält das Schwert“, das auf eine historische Situation anspielt. Wang Lan soll von seinem sterbenden Bruder ein Schwert übergeben worden sein, mit der Weissagung, dass seine Nachkommen es zu hohen Positionen und Ehren bringen würden – was dann auch eintrat. Dieser Orakelspruch kann dann auf die eigene Lebenssituation übertragen werden.

Prof. Dr. Michael Lackner, Tel.: 09131/85-20619, michael.lackner@ikgf.uni-erlangen.de

 


 

 Konfuzius Newsletter vom 21. Dezember 2016

Frohe Weihnachten!
Unser Institut ist über die Weihnachtszeit vom 24. Dezember 2016 bis zum 8. Januar 2017 geschlossen. Ab dem 9. Januar 2017 sind wir wieder für Sie da. Wir wünschen Ihnen ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Hier ein kleiner Ausblick auf unsere Veranstaltungen im Januar und Februar 2017:


Kulturworkshop "Kalligraphie" am 20.01.2017
Am Freitag, den 20. Januar 2017, wird Ihnen in unserem Einsteiger-Kalligraphie-Workshop der Aufbau von Schriftzeichen erklärt und unterschiedliche Handschriften gezeigt. Im Anschluss können Sie selbst das Schreiben üben. Um Anmeldung wird gebeten.

Ort: Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen, Virchowstr. 23, 90409 Nürnberg
Kurszeit: 14 - 17 Uhr
Kursgebühr: 15,- €
 

Ausstellung "Schutz und Segen fürs Haus" – Farbenfrohe Neujahrsholzschnitte aus der Provinz Shandong
Zum Neujahrsfest werden in China die Häuser neu geschmückt, vor allem am Hauseingang wird das neue Jahr mit extra dafür angefertigten Sprüchen und Bildern begrüßt. Auf eine lange Tradition können die Neujahrsholzschnitte aus der Stadt Yangjiabu in der Provinz Shandong verweisen, die auch als Teil des immateriellen Kulturerbes Chinas anerkannt sind. Die Ausstellung des Konfuzius-Instituts Nürnberg-Erlangen in Kooperation mit dem Shandong Museum und dem Büro für Vielfalt und Chancengleichheit/Internationale Beziehungen der Stadt Erlangen umfasst zahlreiche farbenfrohe Neujahrsholzschnitte aus verschiedenen Themengebieten.
 
Nähere Informationen folgen in Kürze.

Ausstellungseröffnung: Montag, 23. Januar 2017, 18:30 Uhr
Zeitraum: 24. Januar bis 10. Februar 2017
Veranstaltungsort: Foyer des Erlanger Rathauses, Rathausplatz 1, 91052 Erlangen
 
 
"Neujahrsgrüße aus Ningxia" – Gala zum chinesischen Neujahrsfest
Am 28. Januar 2017 beginnt nach dem chinesischen Mondkalender das Jahr des Hahns. Das Neujahrsfest ist einer der wichtigsten chinesischen Feiertage und wird weltweit im großen Stil gefeiert. Das Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen und die Stadt Erlangen freuen sich, Ihnen zu diesem Anlass am 30. Januar 2017 eine unvergessliche chinesische Neujahrsgala präsentieren zu können. Die Show der Künstler des Yinchuan Arts Theatre aus der Provinz Ningxia bietet Ihnen ein abwechslungsreiches, lebensfrohes Programm aus Tanz, Akrobatik, Schattenspieltheater und Musik und wird Sie zum Staunen bringen.

Nähere Informationen erhalten Sie hier.

Datum: Montag, 30. Januar 2017, 19:30 Uhr
Veranstaltungsort: Redoutensaal, Theaterplatz 1, 91054 Erlangen
Eintritt: frei, um Spenden wird gebeten
Karten sind an der Abendkasse erhältlich. Reservierungen sind unter event@konfuzius-institut.de möglich.
 

"Im Zeichen des Hahns" – Deutsch-chinesisches Neujahrskonzert
Am 12. Februar 2017 findet bereits im sechsten Jahr in Folge das deutsch-chinesische Neujahrskonzert des Konfuzius-Instituts und des Amts für Internationale Beziehungen der Stadt Nürnberg in der Meistersingerhalle statt, das das Jahr des Hahns einläutet. Das harmonische Zusammenspiel chinesischer und westlicher Instrumente bringt den Gästen die chinesische Musik näher und gibt ihnen einen kleinen Einblick in die Musiktraditionen des Landes.

Nähere Informationen erhalten Sie hier.

Datum: Sonntag, 12.02.2017, 19:00 Uhr
Veranstaltungsort: Meistersingerhalle, Kleiner Saal, Münchener Straße 19, 90478 Nürnberg
Karten: Abendkasse 17 Euro / VVK 15 Euro
Vorverkauf: Stadt Nürnberg, Kulturinformation, Königstraße 93, Tel. 0911/231–4000, online unter www.kunstkulturquartier.de

 


 

Konfuzius-Institut Newsletter vom 29. November 2016

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

im Folgenden senden wir Ihnen den aktuellen Newsletter des Konfuzius-Instituts.


Feierlichkeiten anlässlich der Eröffnung des Lehramtsstudiengangs "Erweiterungsfach Chinesisch" an der FAU

An mittlerweile neun Gymnasien in Bayern ist Chinesisch als Abiturfach fest integriert. Zudem ist es Schülern an einer Vielzahl von Schulen möglich, Chinesisch-Unterricht als Wahlfach zu belegen. Damit steigt der Bedarf an professionellem Angebot für Lehrende der chinesischen Sprache im Sekundarbereich stetig. Um den bis dato eklatanten Mangel an Ausbildungsmöglichkeiten zu beheben, wird ab dem Wintersemester 2016/17 an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg der Studiengang "Chinesisch als Erweiterungsfach" im Lehramtsstudiengang angeboten.
Aus diesem Anlass spendete die Firma Huawei der Sinologie der FAU eine umfassende, völlig neue mediale Ausstattung. So wird die Vermittlung des Chinesischen – die wesentlich das Erlernen der Schriftzeichen und der tonalen Aussprache des Chinesischen mit einschließt – durch interaktive, individualisierte Technik, die jedem Studierenden zur Verfügung steht, zu einer ganz neuen Effektivität geführt.

Der Lehrstuhl Sinologie lädt Sie und alle Interessierten zusammen mit der Firma Huawei herzlich zur Eröffnungsfeier am 5. Dezember 2016 ein.   

Zeit: Montag, 5. Dezember 2016, 11:00 Uhr (Einlass 10:30 Uhr)
Ort: Wassersaal der Orangerie, Schlossgarten 1, 91054 Erlangen

Das Programm und nähere Informationen finden Sie hier.


Kulturworkshop "Stilles Qigong" am 16.12.2016 von 14 bis 17 Uhr

Am Freitag, den 16. Dezember 2016, tauchen Sie in die Welt der Bewegungslehre Qigong ein. Beim "Stillen Qigong" liegt der Fokus auf meditativen Übungen, die Sie bei uns erlernen und üben können.

Um Anmeldung wird gebeten.

Ort: Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen, Virchowstr. 23, 90409 Nürnberg
Kurszeit: 14 - 17 Uhr
Kursgebühr: 15,- €

Radio "China Süß-Sauer"

Seit Februar 2010 hat das Konfuzius-Institut mit "China Süß-Sauer" eine eigene Radiosendung, die jeden dritten Donnerstag im Monat von 19 bis 20 Uhr über Radio Z (Frequenz 95,8 Mhz) oder im Internet per Livestream unter http://www.radio-z.net/de/ empfangen werden kann.

In den einstündigen Sendungen erkundet unser Team aus Studenten der Sinologie für Sie Wissenswertes, Interessantes, Unglaubliches oder auch Alltägliches aus dem Leben in China mit einem abwechslungsreichen Mix aus Interviews, kulturellen Beiträgen und ausgewählten Musikstücken.

Nächster Sendetermin: 15.12.2016, Thema "Hard Rock in China"


Vorschau 2017:

„Im Zeichen des Hahns” – Deutsch-chinesisches Neujahrskonzert

Am 12. Februar 2017 findet um 19 Uhr das alljährliche deutsch-chinesische Neujahrskonzert in der Meistersingerhalle Nürnberg statt, das das Jahr des Hahns einläutet.

 


Förderung des trinationalen Workshop-Programms „Wissensproduktion in transkontinentaler Perspektive“ mit Japan und Korea durch den DAAD (PAJAKO)

Liebe Studierende,

seit 2014 besteht seitens der Universität Erlangen-Nürnberg (Institut für Sprachen und Kulturen des Nahen Ostens und Ostasiens) mit dem Integrated Human Sciences Program for Cultural Diversity (Tokyo University) und dem Institute of Korean Studies (Yonsei University) ein Workshop-Programm, das sich mit Produktion, Transfer und Zirkulation von Wissen in transkontinentaler Perspektive beschäftigt. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert dieses Programm nun für zwei Jahre (2017-2019). Auf der Ebene der Nachwuchsförderung werden Projekte zur Wissensgeschichte und Wissenssoziologie verfolgt, in deren Zentrum die kulturellen, sozialen, politischen und intellektuellen Dimensionen der Wissensproduktion stehen. Entsprechende Fragestellungen sollen aus interdisziplinärer und transnationaler Perspektive neu erschlossen werden. Mit den Partnern in Japan und Korea werden in den kommenden zwei Jahren folgende Workshops veranstaltet:

• Workshop 2/2017 an der FAU Erlangen-Nürnberg: Sharing Knowledge in a Globalized Civil Society

• Workshop 9/2017 an der University of Tokyo: The Fate of the Fact in the postmodern Era

• Workshop 3/2018 an der Yonsei University: Seeing like a State: Popularizing Correct Knowledge

Kombiniert mit Forschungsaufenthalten richten sich die Workshops an besonders qualifizierte, interdisziplinär arbeitende Masterstudierende und DoktorandInnen. Die kurz- bis mittelfristigen Forschungsaufenthalte bieten beiden Gruppen Möglichkeiten zur Archiv- und Bibliotheksrecherche sowie zur Feldforschung in Korea und Japan (Masterstudierende 14 Tage, DoktorandInnen 2 Monate).

CALL FOR PAPERS: Workshop “Sharing Knowledge in a Globalized Civil Society” The upcoming workshop “Sharing Knowledge in a Globalized Civil Society” is the first event in a series of workshops and will take place February 17-18, 2017. It is aimed at M.A. and Ph.D. students of the University of Erlangen-Nuremberg with a research interest in cultural and area studies or history. The workshop will be held in English, presentations should not be longer than 20 min. Applications with an abstract of max. 300 words should be submitted to the email addresses mentioned below until December 12, 2016:

Professor Dr. Marc Andre Matten / Professor Dr. Fabian Schäfer

marc.matten@fau.de / fabian.schaefer@fau.de

University of Erlangen-Nuremberg Institute for Near Eastern and East Asian Languages and Civilizations Artilleriestraße 70 91052 Erlangen, Germany

 


 

Feierliche Eröffnung des Lehramtsstudiengangs „Erweiterungsfach Chinesisch“ und der medialen Neugestaltung des Chinesischunterrichts durch die Firma Huawei Technologies Deutschland GmbH

 

Eröffnungsfeier LehramtsstudiengangErlangen – Am 5. Dezember 2016 fand im Wassersaal der Orangerie die feierliche Eröffnung des Lehramtsstudiengangs „Erweiterungsfach Chinesisch“ statt. In diesem Rahmen erfolgte auch der Dank von der Sinologie und der Universität an die Firma Huawei Technologies Deutschland GmbH: Sie begleitet und unterstützt durch eine großzügige Schenkung die mediale Neugestaltung des Chinesischunterrichts mit Smartboards, Tablets und technischer Infrastruktur in doppelter Klassenstärke. So wird der systematische Aufbau neuer didaktischer Konzepte möglich, dessen Ergebnisse angehenden Chinesischlehrenden und bereits in diesem Bereich Tätigen über den Lehrstuhl Sinologie in Zusammenarbeit mit dem Institut für Lern-Innovation (ILI) der FAU zur Verfügung gestellt werden.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Antje Kley, Vizepräsidentin für Lehrerinnen- und Lehrerbildung und Chancengleichheit der Universität. Als Schirmherrin des Programms „Qualität in Studium und Lehre an der FAU – QuiS“ stellte sie die notwendige Verzahnung technischer neuer Möglichkeiten mit deren methodischer Ausarbeitung in den Mittelpunkt ihres Dankes. Finanziell basiert die Fortführung dieses Programms auf der gerade erfolgten Bewilligung der zweiten Förderphase des QuiS-Projekts durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Dies ist Voraussetzung für die Fortführung der intensiven Förderung der didaktischen Aufbauarbeiten auf Basis der neuen Medien durch das Institut für Lern-Innovation der FAU und den Lehrstuhl Sinologie.

Ministerialrat Robert Gruber bei seinem GrußwortMinisterialrat Robert Gruber vom bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst verriet bereits durch seine Einleitung in chinesischer Sprache viel von der Weitsicht und der Bedeutung, die das Staatsministerium der Verankerung des Chinesischen in der Lehrerbildung beimisst. Die Notwendigkeit eines Studiengangs für das Lehramt Chinesisch sei allein daran zu erkennen, dass bereits jetzt an acht Schulen in Bayern Chinesisch als mündliches Abiturfach angeboten werde. Für die folgenden Jahre sei geplant, Chinesisch als zweite Fremdsprache und somit auch als schriftliches Abiturfach anzubieten. Die jetzigen Lehrer hätten allerdings noch nicht die notwendigen Qualifikationen und didaktischen Fähigkeiten Chinesisch zu unterrichten, da es bisher schlicht keine Möglichkeit gibt, diese in Bayern zu erwerben. Die Einrichtung des Erweiterungsfachs Chinesisch an der FAU sei daher ein wichtiger Schritt zum systematischen Aufbau des Chinesischen als ein solide fundiertes Unterrichtsfach an Gymnasien. Da die Universität hier eine multiplikatorische Funktion gerade auch im Einsatz neuer Medien übernimmt, war dem Staatsministerium daran gelegen, den Blick möglicher Spender über die Schulen hinaus auf die Universitäten zu richten.

Carsten Senz von Huawei bei seinem GrußwortNatürlich war auch die Firma Huawei persönlich vertreten. Carsten Senz, Senior Manager Public Affairs & Government Relations Huawei Technologies Deutschland GmbH, übernahm zunächst die Aufgabe, das Unternehmen mit seinen Grundzügen vorzustellen. Das chinesische, global agierende Unternehmen legt ihm zufolge viel Wert auf Präsenz und Anpassung an die jeweilige Kultur und die Traditionen der Regionen. Deutschland stellt mit über 2000 Mitarbeitern einen wichtigen Standort dar. So befindet sich beispielsweise in München mit ca. 450 Mitarbeitern das größte firmeneigene Forschungszentrum in Europa. Als Beleg für die Verbundenheit mit den verschiedenen Regionen führte Senz die alle zwei Jahre erscheinende „Huawei Studie“( http://www.huawei-studie.de) an. Ihm persönlich liegt die mediale Unterstützung der Studierenden durch die Spende von Tablets und Smartboards besonders am Herzen, kann er sich doch als studierter Sinologe lebhaft an den zeitaufwendigen Umgang mit traditionellen Wörterbüchern im Papierformat erinnern. Die Digitalisierung stelle somit eine enorme Erleichterung für Studierende dar und könne den Umgang zwischen China und Deutschland für zukünftige Generationen maßgeblich erleichtern.

Im Anschluss an den ersten Programmabschnitt folgte die feierliche Eröffnung des Studiengangs und die Übergabe der Schenkung von Carsten Senz an den Lehrstuhlinhaber der Sinologie, Prof. Dr. Michael Lackner.

Um den Anwesenden die didaktischen Möglichkeiten des Unterrichts mit Tablets näher zu bringen, stellte Dipl.-Päd. Stefanie Zepf in einer kurzen Präsentation die Vorteile der medialen Neugestaltung im Sprachunterricht vor. Hierbei wird der traditionelle Unterrichtsstil durch innovative Elemente unterstützt.  Dabei überzeugt gerade die methodische Verzahnung von Unterricht und Nachbereitung, das sogenannte „blended-learning“: Im Klassenraum wird auf Grundlage neuer medialer Möglichkeiten unterrichtet und in der Nachbereitung auf den Datenpool des Unterrichts teilweise auch in vertiefter Form zurückgegriffen. Dieser Ansatz wurde von Yang Cui, Lektorin am Lehrstuhl für Sinologie, auf die konkreten Umsetzungsmöglichkeiten im Chinesischunterricht angewandt. Hierbei wird bestehende Software und lehrhafte Überlegungen zu Aussprache, Schriftzeichenerwerb, Vokabeltraining und Hörverständnis, mit eingebunden. Die neuen Unterrichtsformen am Lehrstuhl für Sinologie wurden in einem kurzen Film dargestellt, der eine Gemeinschaftsproduktion von Lehrstuhl und ILI unter Mitarbeit von Studierenden aus den Bereichen der Didaktik und dem der Sinologie erstellt wurde.

Prof. Dr. Michael Lackner bei seinem GrußwortAn die Präsentation schloss sich der Dank des Lehrstuhls für Sinologie und des Konfuzius-Instituts an: Prof. Dr. Michael Lackner, Lehrstuhlinhaber der Sinologie, zeigte die Vorgeschichte der Etablierung des Lehramtsstudiengangs auf, dessen erste Bemühungen bereits vor über zehn Jahren ihren Anfang fanden. Der Entwicklungsprozess mündete nach ersten Überlegungen im Ministerium im Jahr 2003 nun—auch dank der stetigen Unterstützung des Konfuzius-Instituts Nürnberg-Erlangen sowie der tatkräftigen Entwicklung der formalen Struktur des Studiengangs durch Frau Anne Schmiedl, Lehrstuhlassistentin der Sinologie—in der erreichten Einrichtung des „Erweiterungsfaches Chinesisch“ in der Lehrerausbildung. Damit ist ein entscheidender Fortschritt in der Etablierung eines qualitativ hochwertigen Sprachunterrichts erreicht.

Frau Prof. Dr. Esther-Maria Guggenmos, die die Lehrstuhlvertretung von Prof. Lackner als dem Direktor des Erlanger Forschungskollegs IKGF inne hat, koordiniert die vielschichtige Entwicklung in der momentanen Umsetzung, führte in ihrem Dank zunächst die Beiträge aller Beteiligten vor Augen und hieß die zukünftigen Lehramtsstudenten willkommen. Im Anschluss  stellte sie die zentralen Elemente und Besonderheiten des Lehramtsstudiengangs vor, der neben der Sprachausbildung auch Einblicke in die Kultur- und Geistesgeschichte sowie eine fachdidaktische Ausbildung vermittelt. Bereits in der Sprachausbildung in modernem Chinesisch werden auch Grundkenntnisse des klassischen Chinesisch vermittelt. Diese Verbindung von Tradition und Moderne zieht sich durch die gesamte Ausbildung – und es ist laut Guggenmos genau diese Kombination, welche maßgeblicher Faktor für die Popularität der Erlanger Sinologie ist. Studierende äußern sich positiv darüber, nicht vor die Wahl zwischen Tradition und Moderne gestellt zu werden, sondern durch die Verbindung beider Bereiche auch größere entwicklungsgeschichtliche Zusammenhänge darstellen zu können und damit zur eigenen Reflexion angeregt zu werden.

Gruppenbild der RednerStellvertretend für das Konfuzius-Institut sprach die Direktorin Dr. Yan Xu-Lackner über die hervorragende Zusammenarbeit zwischen dem Lehrstuhl für Sinologie und dem Institut. Als Beispiele nannte sie unter anderem die gerade beendete Vortragsreihe über aktuelle Forschungen zur Seidenstraße sowie das vom Konfuzius-Institut getragene Kulturmagazin „Radio süß-sauer“, in welchem Studierende der Sinologie in eigener Regie monatlich einen Einblick in die chinesische Kultur liefern. Xu-Lackner freut sich besonders auf die Etablierung des Lehramtsstudiengangs als eines Studiengangs, der eben nicht nur sprachliche Fähigkeiten vermittelt, sondern ganz im Sinne der Lehrenden auch die Auseinandersetzung mit China in einem umfassenden Sinn einschließe und Emotionen nicht ausklammere. Dass dies großen Einsatz und Durchhaltevermögen voraussetzt, drücke sich bereits in einem chinesischen Sprichwort aus, den Sie dem Studiengang als guten Wunsch mit auf den Weg gab: „Es dauert zehn Jahre, einen Baum hochzuziehen, aber hundert Jahre, um ein Talent heranzuziehen“ „十年树木,百年树人“.

Mit drei Einlagen sorgte Linlin Fan von der Hochschule für Musik in Nürnberg für die musikalische Untermalung der Veranstaltung. Mit Beiträgen von Mozart über Ravel bis hin zu einer auskomponierten Improvisation moderner chinesischer Filmmusik (Wòhǔ Cánglóng 臥虎藏龍 / Crouching Tiger, Hidden Dragon) spannte sie auf hohem musikalischen Niveau gekonnt den Bogen zwischen West und Ost und verlieh der Veranstaltung damit einen angemessenen Rahmen.

Die Eröffnungsfeier wurde mit einem Buffet im Foyer des Wassersaales abgerundet. Die Theatergruppe der Sinologie begleitete mit einer Aufführung das gemeinsame Essen. Sie zeigten unter der Leitung der Lektorin Yang Cui die klassische Liebesgeschichte der „Butterfly Lovers“, eine der großen chinesischen Volkserzählungen, die sich um eine Erzählung aus dem 4. Jahrhundert über das Verhältnis des Liebespaares Liang Shanbo und Zhu Yingtai rankt. Vom Publikum wurde das sprachliche und spielerische Können der Studenten mit großem Applaus belohnt.

So stellte diese Veranstaltung einen würdigen Auftakt zur Einführung des neuen Studiengang „Erweiterungsfach Chinesisch im Lehramtsstudiengang an Gymnasien“ an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg dar. Zukünftig können Studierende hier mittels modernster Hilfsmittel durch die großzügige Spende der Firma Huawei Chinesisch lernen und dafür wird allen Beteiligten an diesem Prozess noch einmal recht herzlich gedankt!

 

Pressestimmen:

Bericht des Bayerischen Rundfunks

Bericht der Plattform "FAU aktuell"

 


Feier anlässlich der Eröffnung des Lehramtsstudiengangs „Erweiterungsfach Chinesisch“und der medialen Neuausstattung des Chinesischunterrichts durch die Firma Huawei Technologies Deutschland GmbH 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

anlässlich der Einrichtung des Lehramtsstudiengangs „Erweiterungsfach Chinesisch“ und der medialen Neuausstattung des Sprachstudiums durch die Firma Huawei möchte der Lehrstuhl Sinologie Sie recht herzlich zur Eröffnungsfeier einladen:


Feier anlässlich der Eröffnung des Lehramtsstudiengangs
„Erweiterungsfach Chinesisch“
und 
der medialen Neuausstattung des Chinesischunterrichts
durch die Firma Huawei Technologies Deutschland GmbH

 
Ort: Wassersaal der Orangerie, FAU
Zeit: 5.Dezember 2016, 11:00 Uhr

Bitte melden Sie sich im Falle einer Teilnahme bis zum Montag, 21.November 2016 bei Frau Yakar an (sema.yakar@fau.de). 

Eröffnungsfeier LehramtsstudiengangEröffnungsfeier des Lehramtsstudiengangs „Erweiterungsfach Chinesisch“

Das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst reagierte auf die dringend notwendige Professionalisierung des Chinesischunterrichts an Gymnasien in Bayern und gestattete nach langjährigen Vorarbeiten zum Wintersemester 2016/17 die Einführung des Lehramtsstudiengangs „Erweiterungsfach Chinesisch“ am Lehrstuhl Sinologie der Universität Erlangen-Nürnberg.
 
Diesen wichtigen Schritt begeht der Lehrstuhl Sinologie mit einer Feier am Montag, den 5. Dezember 2016, um 11 Uhr (Einlass 10:30 Uhr) im Wassersaal der Orangerie im Schlossgarten der Universität Erlangen-Nürnberg zusammen mit der Firma Huawei Technologies Deutschland GmbH. Im Rahmen der Feier wird neben ausgewählten Grußworten von Seiten der Universitätsleitung, aber auch aus Politik und Wirtschaft, ein Einblick in die neuen Unterrichtsformen des Chinesischen am Lehrstuhl Sinologie gewährt. Die Veranstaltung ist öffentlich und schließt mit einem Buffet.
 
Die Firma Huawei unterstützte in den vergangenen Monaten die Studiengangseinführung durch eine großzügige Schenkung, die den Sprachunterricht mit modernster Technik ausstattete. Dies ermöglicht allen Studierenden der Sinologie ein auf die besonderen Erfordernisse beim Erlernen der chinesischen Zeichen und ihrer Aussprache zugeschnittenes Studium. Der Lernprozess wird individualisiert und interaktiv umgesetzt, E-Learning-Ressourcen werden eingebunden und so der Lehrinhalt effektiver vermittelt. Der Aufbau der neuen Unterrichtsformen wird didaktisch begleitet vom universitären Programm „Qualität in Studium Lehre“ (QuiS) und dem Institut für LernInnovation.
 
Die Notwendigkeit einer professionellen Lehrerausbildung für das Fach Chinesisch erklärt sich aus der zunehmenden Verbreitung dieses Unterrichtsfaches an Gymnasien: An mittlerweile neun Gymnasien in Bayern ist Chinesisch als Abiturfach fest integriert und kann zudem als Wahlfach an einer Vielzahl von Schulen belegt werden. Bisher wird der Chinesischunterricht an Gymnasien jedoch durch sinologisch und didaktisch in der Regel nicht weiter geschulte engagierte Einzelpersonen getragen. Der neue Lehramtsstudiengang an der FAU Erlangen-Nürnberg soll nun den Mangel an Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich des Chinesischunterrichts decken. Der modularisierte Studiengang bietet Lehramts-Studierenden eine umfassenden Sprachausbildung, die Beschäftigung mit fachwissenschaftlichen Inhalten und eine fachdidaktische Ausbildung. Der Lehrstuhl Sinologie bietet darüber hinaus ein eigenes Bachelor- und Masterprogramm im Fach Sinologie an.

Kontakt:
Prof. Dr. Esther-Maria Guggenmos
Universität Erlangen
Lehrstuhl für Sinologie
Artilleriestraße 70
91052 Erlangen, Deutschland
Tel: +49(0)9131-8522448
Fax: +49(0)9131-8526374
 
Anmeldungen werden über Frau Sema Yakar erbeten unter: sema.yakar@fau.de

 


 

Weihnachtsfeier der Sinologie

FSI LogoSehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

wir laden Sie/euch hiermit herzlich zu unserer alljährigen Weihnachtsfeier am Freitag, den 16.12.2016 ab 19.00 Uhr ein.
Wie immer werden wir Getränke (gegen einen kleinen Aufpreis) ausschenken und auch für Essen ist mit einem Buffet gesorgt. Hier freuen wir uns besonders, wenn jeder eine Kleinigkeit dafür mitbringt und sich dazu in die Liste einträgt, die ab Anfang Dezember am Eingang der Bibliothek hängt.
Zudem haben wir diese Jahr die ein oder andere Überraschung für Sie/euch vorbereitet!
Wir freuen uns auf euch!
Eure FSI




Konfuzius-Institut Newsletter vom 8. November 2016


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

gerne möchten wir Sie auf die folgenden Neuigkeiten aus dem aktuellen Newsletter des Konfuzius-Instituts Nürnberg-Erlangen aufmerksam machen:

4. Chinesisches Filmfestival "Chinas Ränder" vom 16. bis 20. November 2016

Vom 16. bis 20. November 2016 richtet das 4. Chinesische Filmfestival des Konfuzius-Instituts Nürnberg-Erlangen unter dem Motto "Chinas Ränder" seine Aufmerksamkeit auf ein in Deutschland weithin unbekanntes China. Es ist den sogenannten nationalen Minderheiten Chinas gewidmet, ihren Besonderheiten und ihren ganz eigenen Identitätsfindungen. Dabei werden sowohl Filme von Angehörigen dieser ethnischen Gruppen als auch von Regisseurinnen und Regisseuren der Mehrheitsbevölkerung der Han-Chinesen gezeigt – so entsteht aus dem Wechselspiel von Blicken von innen und von außen ein differenziertes Bild der komplizierten und vielschichtigen Befindlichkeiten von Minoritäten im chinesischen Staat. Musik und religiöse Traditionen, die Gegensätze des ländlichen und städtischen Lebens, die Gratwanderung in der Grauzone zwischen Anerkennung alter Bräuche und dem Druck der Modernisierung, aber auch der Kampf um das schiere Überleben in den ökonomischen Zwängen der Gegenwart spielen eine entscheidende Rolle in den hier gezeigten Filmen.

Das Filmfestival findet 2016 erstmals in zwei Städten statt, in Erlangen in den Manhattan-Kinos und in Nürnberg im Casablanca Filmkunsttheater. Das Filmfestival findet in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung und mit freundlicher Unterstützung des Vereins Das Lamm muss laufen! und der Kulturförderung der Stadt Erlangen statt.

Als Eröffnungsfilm wird "Tharlo" des mehrfach preisgekrönten tibetischen Regisseurs Pema Tseden gezeigt. Zu Gast beim Festival ist die vielversprechende Nachwuchsregisseurin Wu Na mit ihrem Film "Song and Moon". Im Rahmen des Filmfestivals finden Vorträge sowie am 18. November 2016 ein Round-Table-Gespräch mit Experten aus Sinologie, Tibetologie, Medienwissenschaft, dem Co-Kurator des Festivals und der Regisseurin Wu Na im Wassersaal der Orangerie in Erlangen statt.

Nähere Informationen zu den einzelnen Filmen und Spielplan sowie Informationen zu den Preisen und Vorverkauf
Trailer

Zeitrahmen: 16.11. – 20.11.2016

Mittwoch, 16.11.2016, 18:00 Uhr:
Eröffnung des Filmfestivals in Erlangen mit Begrüßung, Filmvorführung "Tharlo" und Filmgespräch, anschließend Empfang

Donnerstag, 17.11.2016, 17:00 Uhr:
Auftakt des Filmfestivals in Nürnberg mit Begrüßung, Vortrag "Modernisierung und kulturelle Identität in China" von Prof. Dr. Helwig Schmidt-Glintzer, anschließend Filmvorführung "Tharlo" (18:30 Uhr) und "A Simple Goodbye" (21:30 Uhr)

Donnerstatag, 17.11.2016, 18:00 Uhr:
Vortrag "The Political Calculus of Ethnicity: the National Minority Film in the Early PRC" von Dr. Lu Xiaoning, Kollegienhaus Raum KH 1.012, Universitätsstr. 15, 91054 Erlangen

Freitag, 18.11.2016, 16:00 – 18:00 Uhr:
Round-Table-Gespräch "Chinas Ränder" im Wassersaal der Orangerie in Erlangen (um Anmeldung an event@konfuzius-institut.de wird gebeten)

Zeiten der Filmvorführungen siehe Spielplan

Veranstaltungsorte:
Manhattan-Kinos (Güterhallenstraße 4, 91054 Erlangen)      
Casablanca Filmkunsttheater (Brosamer Straße 12, 90459 Nürnberg)



Vortragsreihe: "Entangled Exchange: Aktuelle Forschungen zur Seidenstraße zwischen China und Europa"

Die Vortragsreihe des Konfuzius-Instituts Nürnberg-Erlangen und des Lehrstuhls für Sinologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg "Entangled Exchange: Aktuelle Forschungen zur Seidenstraße zwischen China und Europa" gibt aktuelle Einblicke in das weite Feld der Seidenstraßenforschung.

Im letzten Vortrag der Reihe am Donnerstag, den 10. November 2016, referiert Prof. Dr. Lothar Ledderose über das Thema "Seidenstraße im Rückwärtsgang. Die Versteinerung buddhistischer Sutren in China".

Lothar Ledderose ist Seniorprofessor der Kunstgeschichte Ostasiens an der Universität Heidelberg. Zu seinen Büchern gehören "Mi Fu and the Classical Tradition of Chinese Calligraphy" (Princeton 1979) und "Ten Thousand Things. Module and Mass Production" (Princeton 2000). Er leitet aktuell das Forschungsprojekt der Heidelberger Akademie der Wissenschaften zu den in Stein gemeißelten buddhistischen Sutren in China. 2005 erhielt er den Balzan-Preis.

Veranstaltungsbeginn: 18:15 Uhr
Veranstaltungsort: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Kollegienhaus, Raum KH 1.020, Universitätsstraße 15, 91054 Erlangen

Weitere Informationen zur Vortragreihe erhalten Sie hier.


 
Kulturworkshop "Chinesische Aquarellmalerei" am 11.11.2016 von 14-17 Uhr
 

Am Freitag, den 11. November 2016, lernen Sie in unserem Workshop einige der vielfältigen Motive und Techniken der chinesischen Aquarellmalerei kennen und gestalten Ihre eigenen Kunstwerke. Der Schwerpunkt dieses Workshops liegt auf den Motiven "Blumen und Tiere".

Um Anmeldung wird gebeten.

Ort: Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen, Virchowstr. 23, 90409 Nürnberg
Kurszeit: 14 - 17 Uhr
Kursgebühr: 15,- €


Neues Kursprogramm 2016/2017

Unser neues Kursprogramm 2016/2017 mit aktuellen Terminen für Sprach- und Kulturkurse ab November 2016 ist erschienen. Das gedruckte Programmheft ist bei uns im Institut am Nürnberger Stadtpark erhältlich. Die digitale Version können Sie auf unserer Website herunterladen. Natürlich erhalten Sie auf unserer Website unter "Kursangebot" ebenfalls ausführliche Informationen zu unserem vielfältigen Kursprogramm und können sich dort direkt online für Kurse anmelden.

Neu in unserem Sprachkursangebot ist ein eintägiger INTENSIV-WORKSHOP "Einführung in die chinesische Sprache und Kommunikation", der sich besonders an alle richtet, die beruflich mit chinesischen Geschäftspartnern zu tun haben, oder die sich auf ein Praktikum oder Auslandssemester in China vorbereiten möchten. Hier erfahren Sie mehr.



Huawei Studentenprogramm

Studierenden aller Fachrichtungen bietet das Huawei-Studentenprogramm "Seeds for the Future" im Frühjahr 2017 die Chance, auf einer mehrwöchigen Bildungsreise China zu entdecken und dabei einmalige Erfahrungen im Land der aufgehenden Sonne zu machen. Die Bewerbungsphase läuft noch bis zum 27.11.2016. Alle Informationen rund um das Programm und den Bewerbungsprozess gibt es unter www.huawei-studentenprogramm.de 

 


 

Exkursion Shenyang 2017

Liebe Studierende,

auch 2017 wird eine von der Sinologie geplante Exkursion nach China stattfinden. Diesmal mit dem Titel "Die Qing-Dynastie (1644-1911) in historischer und kultureller Perspektive -- Feldforschung in Shenyang und Qinhuangdao" und dem Ziel Shenyang im Nordosten Chinas.

Exkursion Shenyang 2017Thematisch ist die Exkursion um die Qing-Dynastie angesiedelt und soll einen tieferen Einblick in die gesellschaftlichen Strukturen und Stätten der letzten Kaiserdynastie Chinas geben. Angefangen bei den mandschurischen Gründervätern Nurhaci und Abahai bis hin zum kulturellen Austausch zwischen den Qing und Europa im 18. Jahrhundert und dem Niedergang des Kaiserreiches, soll der historische Hintergrund und die kulturellen Charakteristika der Qing näher beleuchtet werden. Auf dem Weg nach Shenyang — der Hauptstadt des mandschurischen Staats im 17. Jahrhundert — werden auch die Orte Qinhuangdao und Shanhaiguan besucht, die ebenfalls Zeugnisse der Herrschaft der Qing aufweisen.

Ziel der Exkursion ist es, den Studierenden eine Möglichkeit des direkten Kontakts mit qingzeitlichen Stätten zu geben und unmittelbare Feldforschung zu betreiben. Ein Kultur- und Sprachaustausch mit der Northeastern University in Shenyang ist geplant, um den Teilnehmern Kontakte zu chinesischen Studierenden zu ermöglichen.

Die Exkursion ist für den Zeitraum 08. - 20.04.2017 geplant (voraussichtlich!). Die Eigenbeteiligung liegt bei € 350.

Studierende, die an der Exkursion teilnehmen möchten, müssen ein einseitiges Motivationsschreiben bei Prof. M. Matten oder Renée Gringmuth bis zum 31.10.2016 abgeben. Für nähere Informationen wird in der ersten Semesterwoche des Wintersemesters eine Informationsveranstaltung stattfinden. Die Teilnahme an dem Tutorium zur Exkursion im Wintersemester 2016/17 ist für alle Teilnehmer verpflichtend.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Renée Gringmuth (renee.gringmuth@fau.de).

 

 

 


 

 IKGF Lecture Series Winter 2016-2017 

 Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

IKGF Vorlesungsreihe WS 16/17wie auch in den vergangenen Semestern lädt im Wintersemester 2016/2017 das Internationale Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung "Schicksal, Freiheit und Prognose. Bewältigungsstrategien in Ostasien und Europa" der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg dienstagabends zu einer Vorlesungsreihe ein, in der die Forschenden des Kollegs und eingeladene Gäste über ihre Forschungsarbeit im Rahmen der Kollegsthematik sprechen.

Die unten aufgelisteten Vorträge finden dienstags von 18:00 c.t. bis 19:45 Uhr statt.
Veranstaltungsort ist das Internationale Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung, Hartmannstr. 14, Gebäude D1, Seminarraum, 91052 Erlangen.

Die Vorlesungstermine für das Wintersemester 2016/2017 im Einzelnen:

18.10.2016

“So werden uil grosser nuÿung inder welt”: German Vernacular Translations of John of Rupescissa‘s Vade mecum in tribulatione (1356)

Robert E. Lerner (History of Medieval Europe, Northwestern University)

25.10.2016

Aspects of the Computistic Argument in Song Dynasty Cosmological Visualizations

Holger Schneider (Chinese Studies, FAU Erlangen-Nürnberg)

08.11.2016

Tezcatlipoca’s Smoking Mirror: Fate, Agency and Divination among the Aztecs

Isabel Laack (Study of Religions, Heidelberg University)

15.11.2016

Political Theory in the Middle Ages and the Art of Mastering the Human World’s Uncertainty

Bee Yun (Political Science and Diplomacy, Sungkyunkwan University Seoul; IKGF Visiting Fellow)

22.11.2016

Resources of Prognosis in the Byzantine Empire

Michael Grünbart (Byzantine and Modern Greek Studies, University of Münster)

29.11.2016

Serving a Higher Purpose: Divination and the Reform of Spirit-Writing in Republican China

Matthias Schumann (Goethe University Frankfurt)

13.12.2016

Disasters and Celestial Phenomena in Eleventh-Century Political Discourse in China

Martin Kroher (Chinese Studies, FAU Erlangen-Nürnberg; IKGF Research Fellow)

10.01.2016

Aesthetic Dimensions of Rituals

Aida Bosch (Sociology, FAU Erlangen-Nürnberg)

17.01.2016

Towards a New Philosophy of History? The Morphology of Cultures and the Limits of Individual Freedom

David Engels (Roman History, Université Libre de Bruxelles)

24.01.2016

Letting the Right Ones In: Court-Sanctioned Memories of Diviners, Healers, and Artisans in Five Mid-Sixth- to Mid-Seventh-Century Dynastic Histories

Stephan Kory (Chinese Studies; IKGF Visiting Fellow)

31.01.2016

Interpreting the Mandate (ming 命) in Premodern China: Zhu Xi’s (1130-1200) Philosophical and Mantic Discourse

Maud M’Bondjo (Chinese Studies, Centre de Recherche sur les Civilisations de l’Asie Orientale; IKGF Visiting Fellow)

07.02.2016

Theorizing Prediction

Philipp Balsiger (Philosophy, FAU Erlangen-Nürnberg; IKGF Visiting Fellow)




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